H&H SyncroLink Slider

SyncroLink

Die SyncroLink-Funktion ermöglicht die Synchronisation mehrerer elektronischer Lasten (auch serienübergreifend) mit Hilfe eines Trigger­signals, um eine gleichzeitige Funktionsausführung der Geräte zu gewährleisten. Das deterministische Verhalten ist ideal für Anwendungen, bei denen mehrere Lasten synchron gesteuert werden müssen, beispielsweise in Tests mit mehreren Lastkanälen der Serie PMLA.

Der SyncroLink verwendet die physikalische RS-232-Schnittstelle zur Übertragung des Synchronisationssignals. Die Konfiguration und ggf. auch die Steuerung erfolgen über eine der anderen Datenschnittstellen.

Ein Gerät fungiert als SyncroLink Master, welches das Synchroni­sationssignal erzeugt, während die anderen Geräte als SyncroLink Slaves fungieren und das Signal empfangen. Welches Gerät SyncroLink Master bzw. Slave ist, bestimmt ein spezielles SyncroLink-Kabel, das über die RS-232-Anschlüsse aller Geräte verbunden wird.

Vorteile:

  • Hohe Synchronität: Die SyncroLink-Funktion bietet eine Synchronisation mit einer Verzögerung von typischerweise unter 300 µs.
  • Deterministisches Verhalten: Die Ausführung des Last­eingangs erfolgt in einem vorhersagbaren Zeitrahmen.
  • Kein I/O-Port nötig: Die RS-232-Schnittstelle wird als physikalisches Medium genutzt, der I/O-Port wird nicht benötigt.
  • Galvanische Trennung der Geräte

SyncroLink Delay

Die Mehrkanal-Lastenserie PMLA verarbeitet Triggersignale unter­schiedlich zu anderen H&H-Lasten, was zu unterschiedlichen Lauf­zeiten führt. Bei gemischten Systemen mit PMLA-Geräten sind diese Laufzeiten auszugleichen, indem bei den PMLA-Geräten eine bestimmte Verzöge­rungszeit programmiert wird.