Elektronische Lasten direkt vom Hersteller

Seit über 30 Jahren ist Höcherl & Hackl Entwickler und Hersteller für elektronische Lasten und Prüfsysteme von Stromversorgungen, Energiespeichern und Brennstoffzellen.

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DC Lasten

Von 200 bis 28.800 W bieten wir mit verschiedenen Serien für nahezu jeden Gleichstrom-Prüfling die passende elektronische Last, luftgekühlt oder netzrückspeisend.

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AC Lasten

Von 400 bis 21.000 W decken unsere AC-Lasten einen Frequenzbereich bis 1.000 Hz ab. DC-Betrieb ist ebenso möglich. Die Serie ACL gibt es als Einphasen- und sogar als Drehstromlast bis zu 3 x 8.400 W.

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Mehrkanal-Lasten

Optimal zum zeitgleichen Testen vieler Prüflinge, z. B. verschiedener Steuergeräte eines KFZ. In Master-Slave-Verschaltung können bis zu 72 Kanäle in einem System getestet werden.

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Quelle-Senke

Quellen-Senken sind Ladegerät und elektronische Last in einem Gerät. Sie werden daher bevorzugt in Anwendungen zum Testen von wiederaufladbaren Energiespeichern verwendet.

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Stromverteilung

Stromverteilung zum Einbau in 19″-Schränke, für die zentrale Netzversorgung der im Schrank eingebauten Geräte. 

Was sind elektronische Lasten?

Im Gegensatz zu einer Stromquelle handelt es sich bei einer elektronischen Last um eine Stromsenke. Sie ist ein Gerät, das als intelligenter Ersatz für einen konventionellen (ohmschen) Lastwiderstand eingesetzt wird.

Während beim Belasten einer Spannungsquelle mit einem Festwiderstand immer nur ein bestimmter Laststrom durch einen bestimmten Widerstandswert eingestellt werden kann, ist die Besonderheit der elektronischen Lasten, dass der Laststrom in einem definierten Bereich einstellbar ist. Er wird elektronisch geregelt.

Elektronische Lasten finden in verschiedensten Einsatzgebieten Verwendung, vor allem zur Prüfung von Netz- und Steuergeräten, Batterien, Brennstoff- und Solarzellen, Generatoren, Transformatoren, Unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USVs), Bordnetzen und vielem mehr.

Außerdem besitzen elektronische Lasten von H&H einen beträchtlichen Funktionsumfang, was eine komfortable Nutzung gewährleistet. Mit Funktionen wie zum Beispiel MPP-Tracking, Entladefunktion oder Innenwiderstandsmessung werden komplexe Vorgänge zur Messung und Datenspeicherung automatisiert von der elektronischen Last vollzogen.

Essentiell für automatisierte Teststände sind analoge und digitale Schnittstellen, die elektronische Lasten von Höcherl & Hackl zumeist in Standardausführung mitbringen.

Wofür benutzt man elektronische Lasten?

Je nach Art und Funktionsumfang eignen sich elektronische Lasten für verschiedenste Anwendungen. Meist werden sie zur Prüfung unterschiedlicher elektronischer Komponenten eingesetzt, werden jedoch auch als flexibel einstellbare Regler verschiedener Stellgrößen (Strom, Spannung, Leistung, Widerstand) benutzt.

DC-Lasten

Gleichstromlasten werden zur Prüfung folgender Komponenten eingesetzt:

  • Netzgeräte, Laborstromversorgungen
    Statische oder dynamische Belastung in verschiedenen Betriebsarten, Burn-In Test. Zur Ermittlung der U/I-Kennlinie von Stromversorgungen von Leerlaufspannung bis Kurzschluss braucht man außerdem elektronische Lasten, die bei Eingangsspannungen nahe 0 V hohe Lastströme regeln können. Dazu gibt es spezielle Modelle von Gleichstromlasten: Serie PLI ZV.
  • Steuergeräte
    Beim Testen von Steuergeräten ist oft das zeitgleiche Belasten mehrerer verschiedener Einheiten gefordert, indem verschiedene Verbraucher wie z.B. im KFZ simuliert werden. Solche Anwendungen bedienen wir mit unserer modularen Mehrkanal-Last Serie PMLA.
  • Stromverteilungen, Kabelbäume, Sicherungskasten
    Auch hier werden viele unterschiedliche Verbraucher durch mehrere Kanäle einer PMLA Mehrkanal-Last simuliert.
  • Batterien und Akkumulatoren
    Energiespeicher werden kontinuierlich oder mit definierten Lastprofilen entladen, um deren Qualität zu beurteilen. Mit der Entladefunktion geschieht das professionell unter Einbeziehung von Schutzfunktionen und individuellen Abschaltkriterien. Um Akkus zu zykulieren, sind Geräte zum Laden und Entladen nötig. Dazu kann man entweder eine Stromversorgung zusätzlich zur elektronischen Last ins System nehmen oder eine Quelle-Senke von H&H, die stufenlos zwischen Lade- und Entlademodus wechselt. Sie gibt es als 2- oder 4-Quadranten-Stromversorgung.
  • Brennstoffzellen
    Auch zur Prüfung von Brennstoffzellen kommen die Null-Volt-Modelle PLI ZV zum Einsatz, da man es hier mit Spannungen weit unter 1 V bei hohen Strömen zu tun hat. Mittels Impedanzspektroskopie werden Brennstoffzellen vermessen, um daraus z.B. den Reihenwiderstand oder das Lebensende (EOL – end of life) zu bestimmen.
  • Photovoltaik-Panels
    Bei PV-Panels spielt der Punkt der maximalen Leistung (MPP – Maximum Power Point) eine zentrale Rolle. Unsere DC-Lasten bieten die MPP Tracking-Funktion je nach Serie entweder standardmäßig oder optional. Für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Genauigkeit der Stromregelung über weite Bereiche haben wir Modelle mit mehreren einstellbaren Strom-Einstellbereichen im Portfolio: Serie PLI MR
  • Prüfung und Simulation von Bauteilen
    wie z.B. Dioden, Gleichrichter, Sicherungen …
    Prüfung der dauernden, kurzzeitigen oder gepulsten Strombelastbarkeit von aktiven und passiven Bauteilen. Mit der U/I-Kennlinien-Funktion der Serie PLA bildet man die Kennlinie eines Bauteils in der elektronischen Last ab. Abhängig von der anliegenden Eingangsspannung stellt die Last den korrespondierenden Laststrom ein.

AC-Lasten

Wechselstromlasten werden in diesen Bereichen eingesetzt:

  • AC-Netzgeräte testen
  • Transformatoren testen
  • Wechselrichter testen
  • Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USVs) testen
  • Flugzeug-Bordnetze testen
  • Generatoren testen
  • Burn-In Test
  • Smart Grids, Micro Grids / Inselnetze testen
  • Ladegeräte, Ladesäulen, Wallboxen testen
  • Energiezähler testen
  • Prüfen nach Norm, Sicherheitsprüfungen