
Wir stellen die Produktion der elektronischen Mehrbereichs-Lasten der Serie ZS zum 31.03.2020 ein.
Für Bestandskunden werden wir nach der offiziellen Abkündigung die Möglichkeit offenhalten, Ersatzgeräte für bestehende Systeme zu beschaffen. Die Dauer dieses Service wird von Material- und Bauteilverfügbarkeit abhängig sein. Sprechen Sie uns in dem Fall bitte an.
Service und Reparatur werden noch so lange durchgeführt, wie eine Ersatzteilbeschaffung möglich ist.
Die abgekündigte Serie ZS wird durch die neue Mehrbereichs-Variante der Serie PLI ersetzt: PLI MR

Bei der lokalen Bedienung ist es für bestimmte Anwendungen hilfreich, schnell zwischen zwei Lastpegeln umschalten zu können. Dazu haben wir bei der Serie PLI eine komfortable Sollwertumschaltung eingebaut, ähnlich wie es diese bei der Serie ZS gab.
Dazu definiert man 2 Sollwerte (Setting A und Setting B), zwischen denen in der Hauptanzeige per Tastendruck umgeschaltet werden kann. Beide Sollwerte können während der Laufzeit in der Hauptanzeige variiert werden.
Diese Einstellung ist z. B. zur manuellen Aufnahme von Sprungantworten bei Netzteilen vorteilhaft.
Um die Funktion nutzen zu können, ist Firmware-Stand 4.2.2 in der User Interface-Baugruppe des betreffenden Gerätes nötig. Wenden Sie sich bitte an den H&H Support, wenn Sie die Firmware Ihres Gerätes updaten möchten.

Intelligente Ladegeräte starten den Ladevorgang oft nur, wenn sie einen passenden Energiespeicher an ihrem Ausgang erkennen.
Um solche Ladegeräte zu testen, simuliert die elektronische Last der Serie PLI einen entladenen Akkumulator mit Hilfe des optionalen Charger Starter Interfaces (CST), indem sie eine entsprechende Spannung an den Lasteingang legt.
Das Charger Starter Interface (CST) kann als Option in jede PLI Last mit 60 V (Option PLI16-06) oder 120 V (Option PLI16-12) Spannungsbereich eingebaut werden. Es arbeitet im Prinzip wie ein programmierbares Netzteil.
Um mit der elektronischen Last einen leeren Akku zu simulieren, stellt man die CST-Spannung auf die vom jeweiligen Ladegerät erwartete Spannung bei leerem Akku. Die Aktivierung der Ausgangsspannung des CST kann mit dem Schalten des Lasteingangs gekoppelt werden, so dass mit dem Einschalten des Lasteingangs die Ausgangsspannung des CST für eine bestimmte Zeit am Lasteingang anliegt.
Sobald das Ladegerät Strom liefert, kann eine zuvor programmierte Spannungsliste in der Last gestartet werden, die das Ansteigen der Akkuspannung simuliert.
Die Messdaten für Strom und Spannung können in der elektronischen Last erfasst und gespeichert und nach dem Ladevorgang ausgelesen werden.
Wie so ein Testablauf zu konfigurieren ist, beschreibt unsere Application Note 15.

Wir stellen die Produktion der elektronischen Wechselstromlasten der Serie ZSAC zum 31.01.2020 ein.
Für Bestandskunden werden wir nach der offiziellen Abkündigung die Möglichkeit offenhalten, Ersatzgeräte für bestehende Systeme zu beschaffen. Die Dauer dieses Service wird von Material- und Bauteilverfügbarkeit abhängig sein. Sprechen Sie uns in dem Fall bitte an.
Der Service für die oben genannte Serie wird noch so lange durchgeführt, wie eine Ersatzteilbeschaffung möglich ist.
Die abgekündigte Serie ZSAC wird durch die Serie ACL ersetzt.

Ein Beitrag zum Umweltschutz:
Wir rüsten derzeit die Beleuchtung des gesamten Firmengebäudes in Konzell – von der Verwaltung über die Fertigung bis zum Lager – von Leuchtstoffröhren auf energiesparende LED-Röhren um. In etwa 2 Jahren wird sich die Investition bereits amortisiert haben.

Für die Serie PLI gibt es ab sofort – wie schon von der Serie ZS durch die Null-Volt-Option bekannt – eine Reihe von Zero-Volt-Modellen. Die Zero-Volt-Modelle erweitern den Betriebsbereich der elektronischen Last fast bis zum Kurzschluss (10 mV). Daher sind diese Geräte besonders gut z. B. zum Testen von Brennstoffzellen geeignet. Hierzu passen wir oft den Einstell- und Messbereich der entsprechenden Last noch kundenspezifisch an.
Die ZV-Modelle können Spannungsabfälle auf den Zuleitungen bis etwa 0,5 V ausgleichen.
Folgende Modelle sind zur Zeit verfügbar bzw. geplant (Änderungen und Erweiterungen vorbehalten). In der Leistung sind die Geräte zudem kurzzeitig überlastbar.
| Modell | U | I | Pcont | Pkurz |
| PLI606ZV | 60 V | 60 A | 600 W | 1000 W |
| PLI612ZV | 120 V | 20 A | 600 W | 1200 W |
| PLI1206ZV | 60 V | 120 A | 1200 W | 2400 W |
| PLI2606ZV | 60 V | 200 A | 2600 W | 5800 W |
| PLI2306ZV | 60 V | 300 A | 2300 W | 5500 W |
| PLI2106ZV | 60 V | 360 A | 2100 W | 5300 W |
| PLI3706ZV | 60 V | 360 A | 3700 W | 8500 W |
| PLI3506ZV | 60 V | 450 A | 3500 W | 8200 W |
| PLI3206ZV | 60 V | 540 A | 3200 W | 8000 W |
| PLI4806ZV | 60 V | 540 A | 4800 W | 11000 W |
| PLI4606ZV | 60 V | 600 A | 4600 W | 11000 W |
| PLI4306ZV | 60 V | 720 A | 4300 W | 10500 W |
| PLI6006ZV | 60 V | 720 A | 6000 W | 14000 W |
| PLI7506ZV | 60 V | 720 A | 7500 W | 17000 W |
Weit gereisten Besuch aus Indien durften wir an unserem Firmensitz in Konzell begrüßen. Bereits seit 2012 besteht die Vertriebspartnerschaft mit der Firma Techno-Comm. Nun war eine Abordnung aus Geschäftsleitung, Support und Vertrieb für zwei Tage unser Gast, um sich ausführlich über neue H&H-Produkte zu informieren und das bestehende Wissen aufzufrischen.
Die Mehrkanal-Lasten der Serie PMLA sind mit einer umfangreichen Funktion zur Batterie- und Akkumulatorprüfung erweitert worden. Jeder Kanal kann einen angeschlossenen Prüfling kontrolliert entladen und die Werte für entnommene Ladung und Energie bereitstellen.
Bei lokaler Bedienung wird der Benutzer durch das Menü geführt, so dass das Gerät einige wichtige Einstellungen wie Strom- oder Unterspannungsschutz fordert. Die Funktion lässt sich auch komplett über eine Datenschnittstelle fernsteuern.
Die Entladefunktion arbeitet in einer der statischen Betriebsarten oder aber auch dynamisch mithilfe der List-Funktion, mit der Lastprofile erzeugt werden. Das sogenannte IUa-Entladen ist ebenfalls möglich. Hier wird der Prüfling zunächst mit konstantem Strom bis zu einer definierten Minimalspannung entladen, diese hält der betreffende Kanal solange konstant, bis ein vordefinierter Strom unterschritten wird.
Verschiedene aktivierbare Stopp-Kriterien beenden die Entladung: Ladung, Energie, Zeit, Strom, Spannung.
Die Mehrkanal-Lasten Serie PMLA sind um eine Gruppenadressierungs-Funktion, die viele Kanäle komfortabler bedienen und verwalten lässt, erweitert worden.
Im digitalen Fernsteuerbetrieb können mehrere Kanäle zu Kanalgruppen zusammengefasst werden. Durch die Adressierung einer Kanalgruppe können alle Kanäle der Gruppe gleichzeitig Stellbefehle ausführen, z. B. den Lasteingang einschalten. Eine weitere Neuerung bietet die Möglichkeit, den einzelnen Kanälen und Kanalgruppen aussagekräftige Namen zu vergeben, die der Benutzer dann anstelle der Kanaladresse bzw. Gruppennummer zur Selektierung verwenden kann.
Wenn Sie bereits PMLA Geräte haben, bei denen Sie die hier beschriebenen Funktionen erweitern möchten, wenden Sie sich an unseren Support. Wir schicken Ihnen gern ein kostenloses Firmware-Update zu, das Sie selbst durchführen können.





