HH ERI Serie Slider

Serie ERI – Die Regenerative

Leistungsmerkmale
Details
Modellübersicht
Downloads
  • Eingangsspannung bis 400 V
  • Laststrom bis 220 A
  • Leistung bis 10,8 kW
  • Energierückspeisung in das lokale Stromnetz
  • Geringe Wärmeentwicklung, geräuscharm, Laborbetrieb
  • Grund-Betriebsarten CC - CV - CR - CP
  • kombinierte Betriebsarten CC+CV, CR+CC+CV, CP+CC+CV, CV+CC
  • Ethernet + USB + RS-232 + CAN serienmäßig
  • GPIB optional
  • intuitive Bedienung
  • schnelle Bedienung über Shortcuts
  • Settings toggeln
  • MPP Tracking
  • Energiespeicher-Test
  • Ri-Messung
  • SCPI-Programmierung mit Messfunktion
  • dynamische Belastungen mit synchronisierter DAQ
  • Triggermodell
  • Messdatenspeicherung direkt auf USB-Stick
  • einstellbare Grenzwerte für Überstrom und Unterspannung
  • galvanisch getrennter I/O-Port optional (analoge Messausgänge für Spannung und Strom, analoger Steuereingang, digitaler Eingang und programmierbarer Steuerausgang)
  • digitaler Master-Slave-Betrieb
  • Settings speichern
  • elektronischer Schutz
  • zweisprachiges Hilfesystem (DE, EN)
  • 2 kostenlose Kalibrierungen (mit Registrierung)

Beschreibung

Die elektronischen Lasten der Serie ERI speisen die aufgenommene Energie ins lokale Versorgungsnetz zurück. Die Geräte haben eine umfangreiche Ausstattung an Daten-Schnittstellen. Neben Ethernet, USB und RS-232 ist auch eine CAN-Schnittstelle serienmäßig eingebaut. GPIB kann optional eingebaut werden (ERI02). Die Programmierung erfolgt in SCPI-Syntax mit einem hohen Kommandoumfang.

Kühlung

Die Geräte speisen die aufgenommene Energie ins Versorgungsnetz zurück, anstatt sie zu verheizen. Bereits dadurch reduzieren sich die Stromkosten, und die Umgebung wird nur minimal erwärmt. Damit erübrigt sich in vielen Fällen eine Raumklimatisierung. Bei rückspeisenden Lasten entfallen leistungsstarke Lüfter, was die Geräte angenehm leise und damit perfekt für den Laborbetrieb macht.

Netzrückspeisung

Die aufgenommene Leistung wird mit einem Wirkungsgrad von bis zu 90 % in den Netzeingang zurückgespeist. Der Betrieb im Sinne einer Energieerzeugung am öffentlichen Stromnetz ist mit diesen Rückspeise-Lasten nicht vorgesehen. Die Last muss mit einer fest installierten und separat abgesicherten Zuleitung an ein Niederspannungsnetz angeschlossen werden. Die ERI Last verfügt über eine einfache und nicht redundante Überwachung der Netzversorgung. Wenn Grenzwerte überschritten werden, schaltet sie die Endstufeneinheit ab. Diese Überwachung ersetzt keinen Netz- und Anlagenschutz, welcher gegebenenfalls zum Schutz von Personen und des lokalen Netzes zu installieren ist.

Betriebsarten und Funktionen

Grund-Betriebsarten und kombinierte Betriebsarten
Die Geräte verfügen über die Betriebsarten Konstant-Strom (CC), Konstant-Spannung (CV), Konstant-Widerstand (CR) und Konstant-Leistung (CP). Außerdem können in jeder Betriebsart Grenzwerte für Unterspannung und Überstrom vorgegeben werden. Dadurch ergeben sich die kombinierten Betriebsarten CC+CV, CR+CC+CV, CP+CC+CV, CV+CC.
Dynamische Last mit List-Funktion
Dynamische Vorgänge (LIST-Funktion) können mit bis zu 300 Einstellwerten nachgebildet werden. Die elektronische Last speichert die synchron erfassten Messwerte mit Zeitstempel.
Messdatenerfassung
Eine automatische Messdatenspeicherung erlaubt es, Messdaten intern oder direkt auf einen externen USB-Stick abzulegen.
Energiespeicherprüfung/Entladefunktion
Die Entladefunktion entlädt kontrolliert Energiespeicher wie Akkus, Batterien, Ultracaps etc. unter definierbaren Abschaltbedingungen. Die dabei ermittelten Werte wie Ladung und Energie sind lokal und über eine Datenschnittstelle lesbar.
Innenwiderstandsmessung
Die elektronische Last kann den Gleichstrom-Innenwiderstand des angeschlossenen Prüflings vermessen. Dazu benutzt sie ein Berechnungsverfahren, das in verschiedenen Standards, z.B. DIN EN 61951, DIN EN 61960, spezifiziert ist.
Watchdog-Funktion
Bei aktivierter Watchdog-Funktion wird im Falle einer fehlerhaften Kommunikation mit dem Steuer-PC der Lasteingang abgeschaltet, um den angeschlossenen Prüfling zu schützen.
MPP Tracking (Option ERI21)
Die Maximum Power Point Tracking (MPPT)-Funktion dient zum Prüfen von Solar- bzw. Photovoltaikmodulen. Dazu wird der Punkt der maximalen Leistung (MPP) des angeschlossenen Prüflings im CV-Betrieb geregelt.
Triggermodell
Ein konfigurierbares Triggermodell steuert Messdatenerfassung, statische und dynamische Einstellungen. Mögliche Triggerquellen sind Bus, External, Manual, Voltage und Current. Dabei machen einstellbare Verzögerungs- und Freihaltezeiten das System noch vielseitiger einsetzbar.
Parallelschaltung im Master-Slave-Betrieb
Zur Erhöhung der Leistung oder des Stromes können modellgleiche elektronische Lasten im Master-Slave-Betrieb als ein System parallel betrieben werden. Dazu ist bei der Serie ERI der optionale I/O-Port (ERI06) in jedem Gerät notwendig.

Belastbarkeit

Das Typenspektrum umfasst 3 Leistungsklassen von 3.600 W bis 10.800 W und Eingangsspannungen von 120 V und 400 V.

Schutzeinrichtungen

  • Strombegrenzung
  • Leistungsbegrenzung
  • Übertemperaturschutz
  • einfache Netzüberwachung

Datenschnittstellen

Folgende Datenschnittstellen sind serienmäßig eingebaut:
  • Ethernet
  • USB
  • RS-232
  • CAN
Optional erhältlich:
  • GPIB Interface (Option ERI02)
LabVIEW-Treiber sind von National Instruments zertifiziert.

Galvanisch getrennter Analog-I/O-Port (Option ERI06)

Optionaler galvanisch getrennter Analog-I/O-Port zur Verhinderung von Masseschleifen für folgende Funktionen:
  • Lasteinstellung C und V
  • analoge Grenzwertvorgabe
  • Lastzuschaltung
  • Wahl der Betriebsart
  • Spannungsmessausgang
  • Strommessausgang
  • Trigger-Eingang
  • Trigger-Ausgang
  • digitaler Eingang
  • programmierbarer digitaler Ausgang

Hilfesystem

Das integrierte Hilfesystem unterstützt den Benutzer bei der manuellen Bedienung der Geräte. Die Sprache lässt sich zwischen deutsch und englisch umschalten.

Kalibrierung

Mit den Geräten wird ein kostenloser Factory Calibration Certificate (FCC) geliefert. Der Kalibrierprozess unterliegt der Überwachung nach DIN EN ISO 9001. Der Kalibrierschein dokumentiert die Rückführbarkeit auf nationale Normale zur Darstellung der physikalischen Einheit in Übereinstimmung mit dem Internationalen Einheitensystem (SI). Innerhalb der 2-jährigen Gewährleistungsfrist kalibrieren wir ein zweites Mal kostenlos, wenn das betreffende Gerät (Seriennummer) registriert worden ist.
Bedingungen für eine zweite kostenfreie Kalibrierung
Für den Einsatz unter Laborbedingungen empfiehlt H&H ein Kalibrierintervall von 2 Jahren. Es handelt sich hierbei um einen Erfahrungswert, der für den ersten Benutzungszeitraum als Richtwert herangezogen werden kann. Je nach Einsatzzweck, Nutzungsdauer, Relevanz der Anwendung und Umgebungsbedingungen sollte der Betreiber dieses Intervall entsprechend anpassen.

Dokumentation

Zum Lieferumfang gehört eine Bedienungsanleitung als PDF-Datei und gedruckte Allgemeine Sicherheitshinweise, jeweils in deutsch und englisch.

Serie ERI

Software/Treiber

ERI_Tool_1.0.0.zip
Tool zur Steuerung von ERI Lasten ab Firmware 1.0.x
LoadTerminal_1.1.0.zip
SW-Tool für Einzelbefehle über GPIB/RS-232/Ethernet/CAN
ERI_1.0.0.zip
LabVIEW®2015-Treiber für die Serie ERI ab Firmwarestand DI1.0, AI1.0, UI1.0

Applikationen

Applikation 06
Belastung von Wechselspannungen mit einer Gleichstromlast
Applikation 02
Belastung kleiner Eingangsspannungen mit Hilfe eines externen Netzgerätes